|
Ziel des Lehrganges
Die Leitung eines Altenheimes oder Altenpflegeheimes
erfordert umfassende Kenntnisse in vielen verschiedenen
Bereichen. Das Berufsbild des/der Heimleiters/in beinhaltet
die Fachgebiete Verwaltung und Kostenwesen, Mitarbeiterführung
und Personalverwaltung, den großen Bereich der bewohnerbezogenen
Aufgaben und die Öffentlichkeitsarbeit, sowie Soziologie
und Ethik.
Die Fortbildung zum/zur Heimleiters/in soll all diesen
Anforderungen entsprechen und bewegt sich im Rahmen
der §§2 bis 10 der HeimPersV des Bundesministeriums
für Familie und Senioren sowie der §§ des SGB XI.
Deshalb bietet dieser Lehrgang folgende Inhalte:
- Betriebswirtschaft
- Organisation
- Kommunikation
- Recht
- Pflege
- Psychologie
- Soziologie
- Ethik
Die Weiterbildung erfolgt bequem von zu Hause mittels
individueller Ausbildungsplanung (auto-didaktisch).
Alle Teilnehmer/innen erhalten zum Ende der Ausbildung
(Prüfungsseminar) ein Zertifikat, das die erfolgreiche
Teilnahme an dieser Fortbildung bestätigt und die
Qualifikation zur Leitung eines Altenheimes oder Pflegeheimes
nachweist.
Zulassungsvoraussetzungen
Wer ein Heim leitet, muss hierzu persönlich und fachlich
geeignet sein. Er muss nach seiner Persönlichkeit
seiner Ausbildung und seinem beruflichen Werdegang
die Gewähr dafür bieten, dass das jeweilige Heim entsprechend
den Interessen und Bedürfnissen seiner Bewohner sachgerecht
und wirtschaftlich geleitet wird.
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die
- eine Ausbildung zu einer Fachkraft im Gesundheits-
oder Sozialwesen oder in einem kaufmännischen Beruf
oder in der öffentlichen Verwaltung mit staatlich
anerkanntem Abschluss nachweisen können
- durch eine mindestens zweijährige hauptberufliche
Tätigkeit in einem Heim oder in einer vergleichbaren
Einrichtung die weiteren für die Leitung des Heimes
erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erworbebn
haben.
- ein einwandfreies polizeiliches
Führungszeugnis vorweisen können.
Durchführung des Lehrgangs
Der didaktisch-pädagogisch aufbereitete Lehrgang
ist in sechs Abschnitte unterteilt und auf eine Dauer
von ca. 12 Monaten konzipiert, kann jedoch individuell
verlängert werden - und das bis zu einem Vierteljahr
kostenfrei.
Es wird ein berufsbegleitender Lehrgang mit sechs Ausbildungsschritten
und einem abschließenden Prüfungsseminar durchgeführt.
Der gesamte Zeitaufwand wird mit 860 Stunden bewertet. Das beinhaltet ein fünftägiges Präsenzseminar und ein zweitägiges Prüfungsseminar. Beide finden in Osnabrück statt. Die Lehr- und Lernformen
sowie das schriftliche Lehrmaterial berücksichtigen
die Besonderheiten des Lehrgangs und sind geprägt von
der Praxiserfahrung unserer Fachdozenten.
Darüber hinaus findet eine ständige Lernbegleitung durch
eine(n) Studienberater/in über eine Hotline statt.
Prüfung
Der erfolgreiche Abschluss
dieses Lehrgangs setzt
- die Abschlusstests in den Kernfächern,
- die Beantwortung des schriftlichen Lehrnmaterials
sowie
- die Teilnahme an den Seminaren voraus.
|